Ein Park der Landschaft

im Park der Technologie

Seit der Errichtung des Technologieparks Ostfalen wurde sehr viel Wert auf die Anlage von Grünflächen gelegt, einerseits als Naherholungsflächen für die Beschäftigten des Technologieparks und die Anwohner der umliegenden Gemeinden und andererseits für den Erhalt von Natur und Landschaft. Es wurden Bachläufe und Niederungen entrohrt und renaturiert, Rasen- und Gebüschflächen angelegt und über 2500 Bäume gepflanzt. Etwa ein Drittel der Technologieparkfläche ist als öffentliche Grünfläche ausgewiesen und auch die Gewerbeflächen haben einen großen Grünanteil. 

Die Grünflächen werden sehr gut von der Bevölkerung angenommen und auch der Naturschutz profitiert, so ist der Biber in die Kleine Sülze zurückgekehrt und baut regelmäßig seine imposanten Dämme, es blühen seltene Pflanzen und man kann den schon fast vergessenen Gesang der Nachtigall hören.

 

Natur- und Artenschutz im Technologiepark Ostfalen

Die weitläufigen Grünanlagen des Technologieparks in Barleben stellen nicht nur attraktive Naherholungsflächen dar, sie sollen auch dem Erhalt der Artenvielfalt dienen.

"Insektensommer" und Biodiversität

Exkursionen in den Technologiepark Ostfalen: Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Insektenvielfalt in den strukturreichen Grünanlagen gelegt.

Libellen im Technologiepark Ostfalen

Um einen Überblick über die Arten zu bekommen, wurde mit finanzieller Unterstützung von LOTTO Sachsen-Anhalt eine Bestandsaufnahme der Libellen durchgeführt.

Distelsäume am Wegesrand

Manche Distelstreifen an den Wegrändern des Technologieparks werden von der Mahd verschont. So stehen ausreichend Nektarquellen für zahlreiche Schmetterlinge, Hummeln, Bienen, Käfer, Wanzen und Fliegen zur Verfügung.

Apfelwiese im Technologiepark Ostfalen

"Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Dieser Spruch wird Martin Luther zugeschrieben.

Nistkästen

Natürliche Nistplätze für die in Höhlen brütenden Vögel sind im Technologiepark Ostfalen noch sehr selten anzutreffen. Abhilfe können Nistkästen schaffen, die nicht nur zur Brutzeit, sondern auch im Winter für viele Vogelarten wichtig sind.

Kopfweidenpflege

Kopfweiden gibt es bereits seit 3000 Jahren als Teil menschlicher Siedlungen und alter Kulturlandschaften. Im Technologiepark Ostfalen können wir noch einige alte Kopfweiden entdecken. Sie gehören hier zu den ältesten existierenden Bäumen.

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